Freitag, 07. August 2020 - 17:02:30 Uhr

Infobox

Wir verwenden grundsätzlich nur hochwertige Komponenten für unsere Musikcomputer, die vielleicht etwas teurer als NoNames sind, dafür aber über bessere Performance, Qualität und Support verfügen. Die PCs werden sorgfältig zusammengebaut, Treiber und Software konfiguriert und ausgiebig getestet. Außerdem konfigurieren wir unsere Systeme so, daß Sie möglichst einfach und kostengünstig upgraden können. Wir bieten hier nicht alle auf dem Markt verfügbaren Komponenten an - auch die neueste Technik muß nicht zwangsläufig besser sein, als Altbewährtes. Oftmals stecken darin auch noch Kinderkrankheiten, die erst mit der Zeit vom Hersteller behoben werden. Unser Anspruch ist, Musikcomputer zu bauen, die ausgereift sind und nicht der Kunde Beta-Tester für die Hersteller ist. Unsere generelle Empfehlung für den Aufbau eines Musikcomputers: lieber in hochwertige Komponenten wie Mainboard, Festplatte(n), CD/DVD-Writer, Gehäuse investiert und beim Prozessor sparen. CPUs haben den größten Wertverlust im PC!

Grundsystem: Im Gehäusepreis ist das Floppy-Laufwerk schon enthalten. Die gedämmten A Conto Luxus-Gehäuse sind in der Komplettausstattung, d.h., inkl. extra Dämmung der Tür vor den Laufwerken. Die Gehäuse von A Conto sind auch in schwarz/silber lieferbar. Sieht ganz klasse aus und kostet nur 40 EURO Aufpreis. Sehr zu empfehlen sind auch die Chieftec-Gehäuse. Sehr gute Technik und sehr gut durchdacht. Und sogar noch günstiger als die A Conto's. Für preisgünstige Systeme bieten sich die Gehäuse von Antec an - leiser Netzteillüfter und gutes Netzteil. Alle Gehäuse sind von uns bewußt ausgewählt und werden nicht eingekauft, was gerade billig ist. Im Casemaster Alu, A Conto und Chieftec-Gehäusen werden 360W-Chieftec Netzteile verbaut.


Netzteillüfter: Die Netzteile sind von uns so ausgewählt, daß diese viel Power bieten (nicht die Watt-Zahlen sind entscheidend, sondern eigentlich die Stromstärke auf einzelnen Spannungsleitungen!), aber trotzdem sehr leise sind, auch wenn kein Papst-Lüfter eingebaut ist.


Mainboard: Wir verwenden sehr gern Mainboards von Asus. Auch wenn die etwas teurer sind als andere Hersteller, kann man sich doch bei diesem Anbieter recht sicher sein, daß nicht nur die "werbewirksamen" technischen Daten stimmen, sondern auch hochwertige Bauteile (Spannungswandler, Elektrolytkondensatoren, etc.) verbaut werden. Auch wenn Markenhersteller verstärkt über Tochterfirmen Komponenten anbieten, so sind diese bei weitem nicht so gut. Um niedrigere Preise halten zu können, muß man auf Qualität verzichten und das wollen wir nicht.


CPU/Lüfter: Bei den In-A-Box-Versionen von Intel gibt es 3 Jahre (statt 6 Monate) Garantie auf die CPU. Im Gegensatz zu den Box-Kühlern von AMD sind die Intellüfter auch meist sehr gut/leise. Von Wasserkühlung sind wir bis jetzt noch nicht so sehr überzeugt. Erstens ist ein wassergekühltes System schlecht zu versenden und zweitens sind die bezahlbaren Lösungen auch nicht so leise, wie man es sich wünschen würde. Da kann man auch besser gleich sehr gute konventionelle Lüfter nehmen, wie bspw. von Zalman.


Speicher: Ein Musikcomputer sollte bei WinXP mit mindestens 512MB RAM ausgestattet sein, wer viel mit samplebasierten PlugIns arbeitet, sollte besser 1-2GB nehmen. Es ist besser, gleich so viel RAM zu nehmen, wie man für die gesamte Nutzungsdauer benötigt. Viele Mainboards verwenden Dual-Channel-RAM und da kann es bei der RAM-Aufrüstung später mal Probleme geben. Beim Arbeitsspeicher bekommen Sie bei uns nur noch Markenspeicher. NoName's sind vielleicht 10-20 EURO billiger, aber das Risiko ist viel zu groß, daß die nicht richtig funktionieren und damit Systemabstürze provozieren. Auch verwenden wir keine "Marke on 3rd". Die Chips sind oftmals nicht durch die Qualitätskontrolle des Markenherstellers gekommen und dann werden die von einem meist unbekannten Hersteller auf eigene Platinen verlötet. Das Qualitätslevel kann man schon vorab erahnen...


HD: Wir empfehlen den Einsatz von 2 Festplatten beim Einsatz von Software-Samplern mit Festplattenstreamingtechnik oder ähnlich samplebasierten PlugIns. Somit ist eine Festplatte ausschließlich für Programm- und Betriebssysteminstallationen plus eine Partition für Samples eingerichtet und die Andere für Audio- und sonstige Daten. SCSI-Festplatten waren früher in Musikcomputern weit verbreitet, aber sind in den letzten Jahren in diesem Bereich recht uninteressant geworden. Wem Hitachi als Festplattenhersteller bisher unbekannt ist - die Firma hat die HD-Abteilung von IBM gekauft. Sehr schön finden wir deren Modelle mit 8MB Cache. Erstens sind die einen kleinen Tick schneller als die Modelle mit 2MB und zweitens gibt es auf die Festplatten 3 Jahre Garantie.


Grafik: Diese Grafikkarten funktionieren hervorragend mit Musiksoftware. Wenn nur ein Monitor angeschlossen wird und keine 3D-Spiele installiert werden, reicht eine einfache ATI-Karte mit 32MB. Der RAM-Ausbau einer Grafikkarte ist NUR für 3D-Spiele interessant! Für Musikanwendungen würden sogar 8MB ausreichen. Wenn 3D-Spiele laufen sollen, empfehlen sich die Modelle von ATI (Radeon's), bei nVidia ist eher mit Problemen bei Musiksoft-/Audiohardware zu rechnen. Für Musiker sehr interessant, sind die Grafikkarte von Matrox. Sie bieten Anschluß von 2 bzw. 3 Monitoren, was einen sehr guten Arbeitskomfort entspricht.


Controller: Um exterenes SCSI-Equipment an den PC oder intern ein SCSI-MO, -DVD, -CD, -Writer oder -Zip anzuschließen, empfehlen wir den Adaptec 2904CD. Da der 2904CD kein eigenes BIOS hat, ist er beim booten sehr schnell, unterstützt aber nicht das direkte booten von CD, wie der DawiControl DC-2974. Für SCSI-Festplatten sollten Sie einen PCI-Controller von Adaptec auswählen. SCSI-Sampler kann man nicht mehr an den PC anschließen, damit dieser im PC eingebaute SCSI-Komponenten nutzen kann. Das ging früher zwar mit Win98/SE/Me, aber WinXP schiebt dem ein Riegel vor. Um Daten des Samplers im PC zu bearbeiten, benötigt man eine Software, die den Sampler unterstützt.


Eingabeberäte: Eingabegeräte nehmen wir sehr gern von Logitech, Cherry und Microsoft. Sie bieten ein sehr gutes Verhältnis von Preis und Qualität. Schnurlose Eingabeberäte sollte man dann nehmen, wenn es die Platzverhältnisse unbedingt erfordern. Ansonsten ist die Cordless-Technik etwas mehr problemanfälliger.


Musiksoft-/Audiohardware: Hier lassen sich kaum allgemeingültige Ratschläge geben. Am besten sich von uns per Telefon oder eMail beraten lassen!


Unsere Kunden:

Ich bin ziemlich begeistert... ...habe mich vorher jahrelang mit "Billig PC's von der Stange" rumgeärgert, das hat nie wirklich funktioniert. Der Rechner von musikcomputer.de hat mich dann auf Anhieb überzeugt. Die Komponenten passen gut zusammen, alles ist schon vorinstalliert und 1A zum Musikmachen vorkonfiguriert. Die Kiste ist innendrin auch total sauber aufgebaut und auch nach dem Kauf stimmt der Service. Ich werde meinen nächsten Musikrechner gern wieder von Herrn Staudte zusammenstellen lassen.

Jo Eichenauer, Giessen